Liebe für den Meister und ihre Vorteile

Wir haben den Herrn nicht gesehen, und wir wissen nicht, wie wir Ihn lieben sollen. Aber der Meister ist die Manifestation Seiner Liebe und den Meister zu lieben, heißt, den Herrn zu lieben. Seinen Meister zu lieben, heißt, seine eigene Identität vollkommen im Meister zu verlieren und dadurch im Herrn aufzugehen.

Es ist leicht, mit seiner Liebe für den Meister zu prahlen, aber es ist sehr schwer, ein Wahrer Liebender zu sein. Ein Schüler sollte seine Liebe für den Meister fortschreitend vermehren. Als Ergebnis davon wird sich diese Liebe schließlich in Wahre Verzückung wandeln und Seine Form wird sich dann in das Gemüt des Schülers einprägen. Ohne Dhyan – Kontemplation über die Form des Meisters – ist es nicht möglich, die Bande der Liebe für den Meister zu stärken, noch wird der Dhyan vollkommen sein; das heißt, es wird für den Schüler nicht möglich sein, die Form des Meister in sich zu halten.

Die Haltung des Schülers gegenüber seinem Meister und Gott sollten wie die einer Motte gegenüber der Flamme sein, und er sollte im Feuer seiner Liebe für Ihn brennen, denn durch solch eine Aufopferung stirbt man nicht, sondern erlangt immerwährendes Leben. Die Liebenden, die sich selbst vollkommen in der Liebe für Ihren Meister vergessen, trinken von der Quelle des Elixiers des Lebens und erlangen Ewige Glückseligkeit.

Wir lieben Heilige Menschen, da Sie in Seiner Liebe aufgegangen sind. Ihnen zu begegnen und in Ihrer Gegenwart zu sein, heißt, Gott zu begegnen und in Seiner Gegenwart zu sein. 

Jesus Christus sagt:

Wer mich sieht, der sieht den Vater.

Einmal sagte Gott zu Moses:

Es ging Mir nicht gut, und wie kam es, dass du nicht gekommen bist, um dich nach Meinem Befinden zu erkundigen?

Moses antwortete:

O Gott, Du bist der König dieser Welt und der Regionen darüber. Wie kannst Du krank werden?

Die Antwort war:

Moses, einem gewissen mir sehr teuren Ergebenen ging es nicht gut und du gingst nicht zu ihm, um dich über sein Befinden zu erkundigen. Wenn du ihn zu dieser Zeit besucht hättest, hättest du automatisch Mich besucht.

Dies zeigt deutlich, dass Liebe und Dienst an den Ergebenen des Herrn Liebe und Dienst am Herrn Selbst sind. Auf gleiche Weise ist Liebe und Dienst am Meister und Kontemplation über Seine Form in Wirklichkeit Liebe und Kontemplation für Gott. Aber die Menschen in ihrer Unwissenheit nennen es Götzenverehrung, Menschenverehrung oder Gurudom – Verehrung des Gurus.

Der Satguru, o Nanak, macht es uns durch Seine nektargleichen Vorträge und Diskurse möglich, in der direkten Gegenwart des Herrn zu sein; der Mensch ist begünstigt, welcher sein Gemüt fest auf die Lotusfüße Gottes gerichtet hat.

Adi Granth

Nähe zu Gott wird auf zwei verschiedene Wege erreicht und empfunden: äußerlich und innerlich. Äußerlich indem man den Umgang mit den Sants pflegt, aber innerlich kann man sie nicht erreichen, bevor nicht das Herz mit dem Herzen verbunden ist. Und um den Pfad der Verbindung zwischen dem einen Herzen mit dem anderen herzustellen, ist es notwendig, sich in sein Selbst die Höchste Form der Liebe einzuprägen. Wenn Liebe und Zuneigung fest im Herzen etabliert sind, dann wird die Kontemplation über den Geliebten leicht erreicht, denn in den Herzen der Liebenden ist die Form ihres Geliebten immer gegenwärtig.

Im Spiegel des Herzens ist das Abbild des Geliebten. Schlichtweg durch das Verneigen des Kopfes kann man es sehen.

In den muslimischen Schriften wird gesagt, dass ein Gurumukh der Spiegel Gottes ist. Gott gibt uns einen kurzen Blick Seines Selbst durch Seine Gurumukhs, und um uns zu ermöglichen, Ihn zu sehen, handelt der Gurumukh als Spiegel Gottes. Indem wir solche Menschen sehen, erinnern wir uns an Ihn, und das Zeichen, durch welches wir solche Gurumukhs erkennen ist, dass wenn wir Ihren Umgang pflegen und Sie treffen, wir automatisch an die Existenz Gottes erinnert werden.

Wenn dies nicht geschieht, sollten wir annehmen, dass dieses Individuum kein vollkommener Gurumukh ist.

Kabir sagt:

O Kabir, durch den Darshan (das Erblicken) eines Sants erinnere ich mich an Gott, und jeder solche Moment wird für die Erinnerung an den Herrn gutgeschrieben. Jede andere Zeit ist verschwendet.

Man sollte nicht den Umgang mit einem Menschen pflegen, dem es an Wahrheit, Vertrauen und Liebe mangelt, denn er ist wie ein Spiegel und wir werden unsere eigene Reflexion und die unserer eigenen Gedankenströme in ihm sehen.

Wenn ein Ergebener den Zustand der Liebe und der Zuneigung fest in sich selbst begründet hat, ist sein Herz mit dem Herzen seines Meisters durch die Saite der Liebe verbunden. Dies kann nur erreicht werden, indem man sich intensive Liebe einprägt und Kontemplation und Erinnerung praktiziert. Herzen, denen es an diesen Eigenschaften mangelt, können die Wahre Liebe nicht erreichen. Daher erinnern sich die Liebenden Gottes an Ihn durch die Wiederholung Seines Namens und durch die Kontemplation über die Form ihres Meisters. Sie sind dann in der Lage, sowohl im Äußeren als auch im Innern von der Kontemplation zu profitieren.

Ein Meister ist ein Liebender Gottes. In Ihm sind grenzenlose Ströme der Wahren Liebe. Ihn zu lieben heißt, das wichtigste Mittel gefunden zu haben, um Liebe für Gott zu entwickeln, denn Er ist die Manifestation Gottes, und Sein Herz ist voll von Liebe für Ihn. Sein Antlitz leuchtet mit dem Licht und der Energie Gottes. Wenn man Ihn sieht, vergrößert sich die Liebe und das Verlangen nach Gott. Einen solchen Menschen zu lieben heißt, Gott Selbst zu lieben, denn indem man Ihn liebt, erinnern wir uns immer an unseren Herrn.

Maulana Rumi sagt:

Wenn du die Persönlichkeit deines Meisters akzeptiert hast, dann sind auch Gott und Seine Manifestation auf Erden automatisch akzeptiert worden. Wenn du auf deinen Meister als ein andersartiges Wesen als Gott schaust, wirst du auch die Wirklichkeit Gottes verlieren. Wenn du die Wirklichkeit Gottes suchst, schau in das Gesicht deines Meisters, und indem du auf Gott schaust durch den Glanz auf des Meisters Stirn, wirst du dich in Ihn verlieben.

Ein Mensch, in dessen Herzen Liebe für den Meister von Gott geschenkt wurde, ist wirklich begünstigt, denn Liebe für den Meister ist die Art und Weise, durch welche wir Gott lieben werden. Den Satguru um Seines Selbst willen zu lieben, ist besser als irgendeine andere Art von Liebe, denn die Innere Schönheit in Ihm ist unzerstörbar. Gottes Schönheit ist immerwährend, und Er scheint durch einen Satguru; daher ist Liebe für den Meister frei von allen Mängeln. Aber man muss sich daran erinnern, dass es, um Gott oder den Meister zu lieben, notwendig ist, Wahre Sehnsucht hervorzubringen.

Solange ein Mensch in das Vergnügen der sinnlichen Genüsse vertieft ist, wird Wahres Verlangen – nach Gott – nicht kommen. Wir müssen uns konsequent von schlechter Gesellschaft fern halten und uns auch vor dem Normalen der sinnlichen Vergnügungen schützen. Die Seele ist ein Teil ihres Ursprungs, welcher der Herr ist. Und sie ist von den Höchsten Spirituellen Regionen herabgestiegen. Es ist daher keine gute Sache, sie in sinnliche und weltliche Vergnügungen zu verwickeln.

Indem wir den Meister lieben, prägt sich Liebe für den Herrn in uns ein, und es wird ein Wunsch geschaffen, Ihm zu begegnen. Dies schafft ein Gefühl der Zufriedenheit im Innern und zur gleichen Zeit wird das Gemüt kontrolliert, indem es mit der Wiederholung Seiner Namen beschäftigt gehalten wird.

Mit der Vermehrung der Liebe für den Meister, vermehrt sich die Liebe für den Herrn automatisch, und man ist immer dazu geneigt, sich Ihm intensiv zu erinnern. Durch die Wiederholung Seiner Göttlichen Namen wird man ruhig, und ohne dies ist man ruhelos.

Nach einiger Zeit wird der Zustand des Schülers einer der Liebe und im Herzen ist ein intensiver Wunsch nach dem Herrn. Indem er sich an den Meister, Welcher die Manifestation des Herrn ist, erinnert, beginnt der Schüler, sich nach Seinem Darshan zu sehnen; Tränen rollen automatisch aus Seinen Augen, und die Seele wird ruhelos. Die Ruhelosigkeit der Seele lässt ihn sich selbst vergessen. Die Wiederholung der Namen wird so stark, dass der Schüler vollkommen darin versunken ist und sein eigenes Selbst vergisst.

Guru Ram Das sagt:

Mein Meister, Welcher der verkörperte Gott ist, hat mein Herz erobert und ich bin ruhelos, Seinen Darshan zu haben.

Dieser Zustand kann nicht in Worten beschrieben werden, denn solch ein Mensch ist voll von Verzückung, die von dem Elixier der Liebe hervorgerufen wurde und ist in einen Zustand des Überbewusstseins – Glückseligkeit – erwacht. Jene, denen es an Liebe für den Meister mangelt, können diesen Zustand nicht verstehen. Im Feuer der Liebe wird alles im Gemüt des Liebenden ausgelöscht; und da es für ihn nicht möglich ist, den Zustand der Trennung – von Gott – und die Ruhelosigkeit zu ertragen, ruft er hinaus in die Welt, Bitte, liebt nicht.

Hätte ich gewusst, dass das Resultat der Liebe solch ein Drangsal ist, hätte ich der Welt mit dem Schlagen der Trommel verkündet, dass niemand lieben sollte.

Nur einer, dessen Gemüt und Körper im Ozean der Liebe versunken sind, kann den Zustand der Liebe kennen. Kein anderer Mensch kann das. Ein Liebender ist ganz außer sich aufgrund seiner intensiven Sehnsucht, und die Leute sagen, er sei verrückt. Aber nachdem er einmal diese einzigartige Liebe gekostet hat, ist er so glücklich darin, dass er sich um nichts in der Welt kümmert und seine Zeit in einem Zustand der beständigen Liebe für den Herrn verbringt.

Bullen Shah beschreibt diesen Zustand eines Liebenden in den folgenden wundervollen Worten:

Ich liebte meinen Geliebten und die Leute verspotteten mich. Niemand versteht diesen Zustand meines Herzens, denn ich fühle, dass ich mich in einer seltsamen Atmosphäre befinde. Nur derjenige, der Sehnsucht nach dem beständigen Herrn hat, kann Ihn verstehen. Es ist schwierig zum Gipfel der Liebe aufzusteigen. Nur derjenige allein weiß es, der es geschafft hat.

Das Feuer Deiner Liebe hat mich augenblicklich verzehrt, und diese Liebe hat mich dazu gebracht, der Welt zu verkünden: Wer auch immer vom Feuer der Liebe verzehrt wird, ist der einzige, der sie verstehen kann. Kein anderer kennt sie.

Aufgrund der Trennung von Dir erklären mich die Leute für verrückt, und ich verbringe meine Zeit in Stille, schließe meine Augen und verschließe meine Ohren.

O mein Herr, bitte schau auf mich mit Deinem Göttlichen Blick und sei gnädig zu diesem Deinem erbärmlichen Geschöpf! Diese Liebe war zu mir so grausam, dass die Leute mich überall verspotten. Dieser Fleischer der Liebe war zu mir so grausam, dass ich es nicht beschreiben kann. Nachdem er meine Brust durchbohrt hatte, ist er verschwunden. Ich weine heimlich vor meinen Eltern, indem ich jede Art von Behauptungen mache. Ich bin in solch einem Zustand der Liebe, dass die Leute mich von allen Seiten verspotten.

Wenn einer, der wirkliche Liebe für den Meister hat, in der Gegenwart des Meisters ist, ist sein Zustand einzigartig, und da das Feuer der Liebe brennt, was durch den Darshan des Meisters – den Anblick des Meisters – verursacht wurde, scheint er ein vollkommen anderer Mensch zu sein.

Indem man den Meister ansieht, tritt die Erinnerung an den Herrn automatisch ins Gemüt, und während die Seele darin versunken ist, steigt sie in die höheren Regionen auf und befindet sich in einem Zustand unbeschreiblicher Glückseligkeit.

Auf diese Weise vereinigen sich die zwei Seelen – die Seele des Meister und die des Schülers. Beide werden Eins. Die Seele des Schülers tritt in die Seele der überfließenden Liebe des Satgurus ein und geht vollkommen in der Form ihres Meisters auf, dadurch erlangt sie den Zustand der Vollendung der Liebe oder der vollständigen Vereinigung mit Ihm. Der Schüler ist in der Farbe der Liebe des Meisters gefärbt und nimmt all Seine Eigenschaften an. Da die Eigenschaften des Meister allem Vorstellbarem weit überlegen sind, erlangt der Schüler enorme Begünstigungen.

Dieser Zustand der Liebe ist so verzückend, dass die mohammedanischen Heiligen ihn mit dem Zustand der Berauschung, der durch das Trinken von Wein hervorgerufen wird, verglichen haben. Aber der Zustand der Glückseligkeit ist unbeschreiblich und kann nur von dem Ergebenen gekannt werden, der sich selbst seinem Satguru – Meister – vollkommen hingegeben hat. In solch einem Zustand führt der Meister den Ergebenen mit Gnade unter allen Umständen. Menschen, die mit den sinnlichen Vergnügungen dieser Welt beschäftigt sind, können dies nicht erkennen.

Um Liebe und Gnade vom Herrn zu erwecken, ist es notwendig für den Ergebenen, Liebe für seinen Meister anzureichern und die Gnade von Ihm zu ersuchen.

Ein Mensch mag behaupten, Gott zu lieben. Ein anderer liebt seinen Meister. Welcher von diesen beiden ist Gott näher? Ohne Liebe für den Meister ist es nicht möglich, Gott zu lieben, denn Gott ist unsichtbar. Somit liebt der Mensch, der behauptet, Gott zu lieben, Ihn nur oberflächlich. Gott ist nur durch Seine Verkörperungen – die Meister – sichtbar; daher bedeutet den Meister zu lieben, Gott zu lieben. Wenn du es wünschst, Gott zu lieben, solltest du den Umgang mit Seinen Liebenden pflegen.

Die Ströme von Gottes Liebe werden dann in dein Herz eintreten und dich zu einem Liebenden Gottes machen. Die Liebe für Gott vermehrt sich proportional zu der Liebe für den Meister, und der Ergebene beginnt, Licht im Innern zu sehen.

Manchmal erscheint das Licht in Form von Blitzen, manchmal werden Sterne gesehen, und manchmal bersten die Sterne und die Sonne und der Mond werden sichtbar. Manchmal ist die strahlende und glänzende Form des Meisters im Innern sichtbar, und dies befähigt die Seele, höhere Spirituelle Regionen im Innern zu sehen und Brahm und Par Brahm zu durchqueren.

Der Meister untersagt es dem Ergebenen, diese Geheimnisse anderen zu enthüllen, da es gegen das Gesetz Gottes und der Natur ist, dies zu tun. Durch die Gnade des Meisters vermehren sich diese Inneren Anblicke in Zahl und Intensität Tag für Tag; und durch die Kontemplation über die Form des Meisters, wird auch die Liebe des Ergebenen für Gott fortschreitend intensiviert, so wird der Zustand der Freude in einen der reinen Glückseligkeit gesteigert. Solch ein Ergebener ist wirklich begünstigt, und nachdem er diesen Zustand erlangt hat, wird sein Leben elendig und ist schlimmer als an Hunderten von Krankheiten zu leiden, wenn der Meister Gleichgültigkeit zeigt.

Kabir sagt:

Es verursacht keinen Schmerz oder Qual, wenn Gott unzufrieden mit einem Wahren Ergebenen ist, da er die Unterstützung Seines Meisters hat, aber wenn der Meister unzufrieden mit ihm ist, dann hat er keinen Ort in dieser Welt oder im Jenseits, an den er gehen kann.

Ein Meister besitzt die einzigartige magnetische Kraft der Liebe, welche einen Ergebenen zu Ihm zieht und in ihm ein Gefühl der Gleichgültigkeit gegenüber weltlichen Reizen hervorruft. Diese magnetische Kraft ist eine dem Meister innewohnende Eigenschaft und strömt aus jeder Seiner Handlungen und Bewegungen heraus. Alles, was vom Meister ausstrahlt – das Licht Seines wundervollen Antlitzes, die Linien auf Seiner Stirn, selbst Seine Gleichgültigkeit, wenn Er unzufrieden mit dem Ergebenen ist, der Glanz um Ihn herum, wenn Er lächelnd spricht – alles durchdringt das Herz des Ergebenen und zieht ihn somit zu seinem Meister. Durch den Glanz von des Meisters Antlitz scheint der Glanz Gottes, und man sieht Gott in seinem Meister.

Hafiz sagt:

Selbst harsche Worte, die von den wundervollen roten Lippen des Meisters kommen, sind voller Liebe.

Dieser Zustand der Liebe wird von jenen Liebenden erreicht, die sich selbst vollkommen vergessen haben und die gänzlich in ihrem Geliebten aufgegangen sind. Aber um diesen Zustand zu erlangen, muss man verschiedene Stufen durchlaufen.

Manchmal scheint der Meister gleichgültig zu sein und versucht durch andere ähnliche Hinweise, das Ego und die Arroganz aus dem Gemüt Seines Ergebenen zu beseitigen. Manchmal ist die Liebe des Meisters für den Schüler offensichtlich und Er stärkt dadurch die Liebe im Schüler, wodurch die Seele höher steigt.

Manchmal empfinden Wahre Liebende des Meisters ihr Leben als elendig und haben ein starkes Verlangen danach, Ihn zu treffen, und in ihrem Zustand des Trennung von Ihm kommt ihnen jeder Atemzug vor als sei er länger als ein Jahr. Für sie ist diese Welt ein Ort des Horrors, Tag und Tag.

Dieser Zustand unerträglicher Qual kann nicht beschrieben werden, und wenn man einem Versuch, ihn zu beschreiben, zuhören würde, würde man erschüttern. O Gott, möge solch ein Zustand niemals das Schicksal irgendeines Menschen sein!

 

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Fußnote: