Erbitte den Namen vom Meister und den Sants und erflehe von Ihnen Ihre Gnade

Wir sollten zum Meister beten, uns mit dem Herrn zu vereinen, da diejenigen, in deren Herzen der Herr wohnt, friedvoll schlafen (können). Wir sollten beten: „Mein Meister, ich dürste nach dem Anblick des Geliebten. Ich denke immer an Seine Füße und hoffe, Ihn in meinem Herzen zu sehen.“ In den Sants ist der Herr Selbst gegenwärtig, da Er Ihre Gestalt angenommen hat.

Er nimmt die Gestalt des Sant an.

Maru M5, 1005-8

„O Sants! Ich bin zu Euch gekommen, da ich gehört habe, dass der Herr freundlich zu Seinen Ergebenen ist. Ich habe bei Euch Zuflucht genommen. O Herr Hari! Rette die Ehre Deines Sklaven. Ich bin seit vielen Zeitaltern von Dir getrennt gewesen. O Herr! Vereinige mich mit Dir. Ein großes Feuer verzehrt mein Gemüt und (meinen) Körper. O Herr! Ich verlasse mich auf Dich. Erhöre mein Gebet. Dies ist mein einziges Flehen vor Deinen Sants, dass Sie mich in ihrer Güte mit Dir Eins werden lassen.“

O Mutter, vereinige mich mit dem Geliebten; alle meine Freunde, in deren Häusern der Herr wohnt, schlafen friedvoll.

Malar M5, 1267-15

Ich erinnere mich an Deine Heiligen Füße und sehne mich danach, Dich zu sehen; ich bete zu den Sants; mein Herz dürstet danach, Dich zu sehen.

Malar M5, 1268

Als ich zu den Sants betete, erschien der Herr, Welcher gütig zu Seinen Ergebenen ist; o Nanak, Er eilte zu ihnen, um ihre Ehre zu retten und sie Sein eigen zu machen.

Todi M4, 712

Ich habe große Hoffnung, den Herrn zu sehen; o Meister, höre das Gebet von Nanak.

Maru M4, 896-17

O Sants, Nanak betet zu Euch, dass Ihr ihn Euch zu eigen macht.

Suhi M5, 759-18

Ich werde die Freunde befragen, die Ihn gefunden haben; ich werde ihnen zu Füßen fallen und den Pfad erlernen.

Telang M1, 725-4

O Meister! Wir sind Insekten von Maya; hab Erbarmen mit uns und gib uns das Licht des Namens. O Meister, Geliebter des Herrn, des transzendenten Wesens, ich bete zu Dir. Wir sind wie Insekten; wir nehmen Zuflucht zu Dir; erbarme Dich unser und gib uns das Licht des Namens.

Gujri M4, 10-2

Bhai Gurdas hat ein wunderschönes Beispiel für das Gebet eines Schülers gegeben.

Er sagt: „O Meister! Ich bin ein Sünder. Ich bin getrennt von Dir und bin ein sehr niedriger und wertloser Geselle. Ich habe alle Fehler. Ich habe die Angewohnheit, zu stehlen und Ehebruch zu begehen. Ich bin ein Glücksspieler. Ich habe ein Auge auf die Häuser der anderen. Ich bin ein Verleumder, ein Übeltäter und träge und ich hintergehe jeden durch meine Heuchelei. Ich bin berauscht von Lust und Ärger und bin voller Gier, Anhaftung und Egoismus. Ich bin untreu und undankbar. Wer kann mich retten? O Meister! Ich bete zu dir als ein Bettler. Du vergibst immer; vergib auch mir.“

Ich bin verflucht, ein Sünder, niedrig und wertlos; ein Dieb, ein Ehebrecher, ein Spieler und einer, der ein Auge auf die Häuser anderer wirft; ein Verleumder, ein Übeltäter, träge, ein Heuchler und betrügerisch zu allen; einer, welcher der Lust, dem Zorn, dem Trinken, der Gier, der Anhaftung und dem Egoismus frönt. Einer, der treulos und undankbar ist und dem niemand vertraut. Ich bete immer zu dem Barmherzigen Meister.

War 36, Pauri, 21

Der Meister ist unsere Kaste und Ehre. Wir haben uns an Ihn verkauft. O Meister! Ob gut oder schlecht, wir sind nun Meister und Schüler. Hab Erbarmen und rette unsere Ehre. Wir verneigen uns zu Deinen Füßen ohne jeglichen Stolz. Du bist der Stolz von uns Demütigen. Du bist allmächtig.

Der Guru ist unsere Kaste und unsere Ehre. Wir haben uns verkauft an Ihn. O Nanak! Wir werden Meister und Schüler genannt. Rette unsere Ehre.

Suhi M4, 731-10

Wir beten zu dem Vollkommenen Meister, dass Er uns mit dem Herrn vereinen möge, Welcher am Anfang, in der Mitte und am Ende existiert.

Er, Welcher am Anfang, in der Mitte und am Ende ist; nach Ihm sehnt sich mein Gemüt.

Gauri M5, 240-10

Wenn jemand dem Herrn begegnet, wird Wahre Glückseligkeit erlangt, und für ihn hören die Boten des Todes auf zu existieren.

Ich betete zum Meister, und er vereinigte mich mit dem Herrn; durch diese Vereinigung erlangte ich Glückseligkeit, und die Todesboten verhungerten.

Sri Rag M1, 55-13

O Meister! Wir leben, indem wir Dich sehen. O Herr, erhöre mein Gebet, mache mich zu Deinem Sklaven, indem Du mir das Geschenk des Namens gibst, und nimm mich unter Deinen Schutz. O mein Meister und Wahrer Freund! Dies ist mein Gebet, dass Du, der Du alle Tugend bist, mich niemals vergisst.

O Meister, ich lebe, indem ich Dich sehe. Mein Schicksal ist erfüllt. O Herr, erhöre mein Gebet. O fürsorglicher Herr, gib mir Deinen Schutz und mach mich Dein eigen. Entziehe mir niemals, o Meister! Deinen Schutz. O mein Herr und Freund, erhöre mein Gebet, lass Deine Füße in meinem Herzen wohnen. Nanak spricht ein Gebet. O All-Tugendhafter, vergiss mich niemals.

Suhi M5, 741-18

O Vertreiber aller Ängste, mein Meister! Nichts ist vor Dir verborgen. Du bist barmherzig. Erlöse uns Narren.

Nichts ist jenseits von Dir, o Vertreiber aller Ängste; Nanak hat bei dem Barmherzigen Meister Zuflucht genommen; erlöse den Narren.

Belawal M5, 806-6

Die ganze Welt brennt in dem intensiven Feuer von Bindung und Maya (Verblendung). Um hieraus zu entkommen, ist es notwendig, Zuflucht beim Herrn zu nehmen. Deshalb beten wir zum Meister, dass Er uns in Seiner Barmherzigkeit aus diesem brennenden Feuer retten und uns Sein Mitgefühl zeigen möge.

Indem wir die Welt in Flammen sehen, suchen wir den Schutz des Herrn. Wir beten zu dem Vollkommenen Meister um Sicherheit im Namen des Herrn.

Vadhans M3, 571-15

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Fußnote: